UniFi Dream Machine Beast im Härtetest
UniFi Dream Machine Beast im Härtetest.
Wie viel mehr Leistung bringt die Beast gegenüber der UDM Pro wirklich?
Wir veröffentlichen sowohl unsere Testskripte als auch den vollständigen Aufbau.
Installation & Testskripte
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Ausführlicher Beschrieb des Testaufbaus
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Damit können die Resultate nachvollzogen und in einer eigenen Umgebung reproduziert werden.
Für den Vergleich haben wir fünf unterschiedliche Lastszenarien definiert.
Diese decken sowohl klassische Firewallaufgaben als auch moderne Sicherheitsfunktionen ab.
1. Maximale Anzahl paralleler Sessions
Wie viele gleichzeitige Verbindungen kann die Firewall verwalten?
Gerade in modernen Netzwerken mit Cloud Diensten, Smartphones, Kameras, IoT Geräten und Homeoffice Arbeitsplätzen ist dies ein wichtiger Wert.
2. IDS / IPS
Wie stark beeinflusst die Angriffserkennung die verfügbare Leistung?
Zusätzlich wurde geprüft, ob bekannte Angriffssignaturen korrekt erkannt werden.
3. Deep Packet Inspection + IPS
Wie verhält sich die Firewall, wenn sämtliche Analyse- und Schutzfunktionen gleichzeitig aktiv sind?
4. Connections per Second
Wie schnell kann das Gerät neue Verbindungen aufbauen?
Eine Kennzahl, die in vielen Datenblättern kaum beachtet wird, in der Praxis aber entscheidend sein kann.
5. Reale Dateiübertragung
Als Gegenprobe wurden grosse TCP-Dateiübertragungen durchgeführt.
Dadurch lässt sich überprüfen, ob die synthetischen Lasttests die Realität korrekt widerspiegeln.
Die Beast verwaltet deutlich mehr Sessions
Während die UDM Pro je nach Konfiguration zwischen rund 68’000 und 242’000 Sessions erreichte, bewegte sich die Beast konstant zwischen 400’000 und 462’000 Sessions.
Besonders interessant:
Die UDM Pro stösst dabei direkt an ihr Conntracklimit von 65’536 Einträgen. Die Beast bleibt selbst bei maximaler Last deutlich unter ihrem theoretischen Maximum.
Vollständige Inspection kostet die Beast praktisch keine Leistung
Der wohl spannendste Test: Deep Packet Inspection und IPS gleichzeitig aktiv.
Die Beast zeigte praktisch keinen messbaren Verlust. Die Pro verlor dagegen rund 43 % ihres Goodputs.
Die CPU-Reserven unterscheiden sich massiv
Bereits ohne vollständige Inspection arbeitet die UDM Pro im Benchmark mit durchschnittlich rund 90 % CPU Auslastung.
Die Beast liegt im selben Test bei ungefähr 50 %.
Das bedeutet:
Die Beast besitzt deutlich mehr Reserven für zukünftiges Wachstum.
Reale Dateiübertragungen
Auch bei echten TCP-Dateiübertragungen bestätigt sich das Bild. Die Beast behält mit aktivem IPS rund 87 % ihres ursprünglichen Durchsatzes, die Pro nur 49 %.
Die UDM Beast ist nicht einfach eine etwas schnellere UDM Pro.
In unserem Benchmark zeigt sich über sämtliche Testkategorien hinweg ein konsistentes Bild:
Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass die Beast selbst unter aktivierter Deep Packet Inspection und IPS praktisch keinen messbaren Leistungseinbruch zeigt.
Für kleinere Umgebungen bleibt die UDM Pro weiterhin eine solide Lösung. Wer jedoch mehrere Gigabit Internetanbindung, umfangreiche Sicherheitsfunktionen oder hohe Lastszenarien plant, erhält mit der Beast deutlich mehr Reserven.
🚀 novoSYS begleitet Sie
Datenblätter liefern erste Anhaltspunkte. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit zeigt sich jedoch erst unter realen Bedingungen. Deshalb testen wir neue Technologien nicht nur auf dem Papier, sondern in reproduzierbaren Praxisszenarien.
Würdest du etwas anders machen oder erhältst du andere Ergebnisse? Melde dich, wir freuen uns über deine Rückmeldung. 💙
